Machen Sie Ihr Unternehmen relevant mit einem Style Guide!

Jedes Großunternehmen hat Ihn. Er zieht sich durch alle Designs des Konzerns wie ein roter Faden fortweg durch. Und er ist auch der Grund, warum wir manche Unternehmen direkt erkennen. Und bestimmte Services dieses Konzerns direkt einer Marke zuordnen können. Das ist beispielsweise bei Apple so. Wir wissen direkt, dass es sich um ein Produkt des Großkonzerns handelt und das ohne, dass irgendwo ein Logo zu sehen ist. Richtig. Die Rede ist vom einem Style Guide für Designer. Dieser ist quasi, wie ein Regelwerk, das festlegt wie sich Ihre Marke präsentiert. Jetzt sind Sie bestimmt neugierig geworden und wollen vielleicht einen Style Guide erstellen. Doch wie macht man das ganze jetzt? Gibt es Tipps und Tricks, die Sie anwenden können und wie gehen Sie generell vor? Hier haben wir mal einen Guide zusammengestellt, um Ihnen einen kleinen Einblick in die Welt der Style Guides zu geben. Wir haben es mal auf 6 wichtige Schritte zusammengefasst, die sicher für Sie interessant sind.

Font Guide Lines

black Fayorit typewriter with printer paper

Als Unternehmen sollten Sie sich auf eine Schriftart und ein paar Schriftgrößen festlegen. Hierbei sollten sie durchgängig die selbe Schriftart verwenden. So ist Ihr Unternehmensauftritt stimmig. Twitter und Snapchat machen es zum Beispiel so. Sie benutzen beide einen Font für die ganze Unternehmenswebseite. Das Unternehmen Trello hat es ein bisschen anders gemacht: Diese sind noch genauer auf Schriftarten eingegangen. So haben diese mehrere Schriftarten zur Verwendung für Designer freigegeen. Anschließend haben Sie noch angegeben , welche Schriftgrößen benutzt werden sollen.

Wenn Sie Custom Fonts verwenden, wäre es außerdem sinnvoll, wenn Sie einen Ersatzfont angeben. Dann können auch Leute, die nicht Ihrer Firma angehörig sind, Werbungen für Sie designen, ohne sich extra den Custom Font zuzulegen.

Farb Guide Lines

Früher war es noch einfach eine Farbe für Ihr Unternehmen auszuwählen. Sie haben sich einfach auf eine oder zwei Farben festgelegt und das wars. Aber heutzutage ist es ein bisschen schwierigerer. Es gibt dutzende Farben und Farbtöne, die Sie jetzt auswählen können. Auch Unternehmen verwenden immer öfter eine ganze Farbpalette. So wirkt die Marke des Unternehmens noch lebendiger.

Aus diesem Grund ist es wichtig, als Unternehmen eine Kernfarbe zur Hand zu haben. Heißt, es ist sinnvoll für Sie eine paar essentielle Farben festzulegen und Ihren Designern mit auf den Weg zu geben. Netflix ist hier ein gutes Beispiel. Diese legen Ihre Farben genau fest. Und weil diese den Hex Code der Farbe genau vorgeben, besteht keinerlei Verwechslungsgefahr. Außerdem lässt sich empfehlen, zusätzlich noch den RGB und CMYK Code anzugeben. So ist jedem klar, welche Farben im Kontext mit Ihrer Firma verwendet werden sollen.

Brand Story und Unternehmensmission

Jedes Unternehmen braucht eine Story. Diese fasst kurz die Mission Ihres Unternehmens, Werte und Ihre Vision für die Zukunft zusammen. Denn Ihr Unternehmen möchte bestimmt ein Problem lösen oder hat eine Mission in dieser Welt. Diese möchten Sie wahrscheinlich potentiellen Kunden mitteilen. Dafür eignet sich die Missionsseite besonders gut. Dort liegt es ganz an Ihnen, wie Sie das gestalten. Man kann es einfach und simple mit einem langen Fließtext lösen. So, wie etwa Facebook auf Ihrer Missionsseite oder eher verspielt mit Sprechblasen, so wie Skype das tut. Dort können Sie auch einfach kurz die 10 wichtigsten Werte Ihres Unternehmen auflisten. Auch können Sie dort Brand Words festlegen, die Ihr Unternehmen definieren sollen.

Logo Guidelines

Wenn Sie Wiedererkennungswert haben wollen, eignet sich ein Logo Guide. So bleibt Ihr Logo ganz so, wie Sie es wollen und wird garantiert nie anders dar gestellt. Das ist wichtig, um Ihr Unternehmen als eine geschlossene Einheit zu präsentieren. Außerdem erkennen die Leute Ihr Unternehmen dann auch am Logo, wenn es ikonisch ist und nicht dauernd verändert wird.

person lettering on tracing paper using mechanical pencil

Auch die White Spaces können von Ihnen spezifiziert werden. Dort können Sie festlegen, wie groß diese jeweils sein sollen. Dieser White Space bewirkt, dass das Logo dann später nicht so eingequetscht aussieht und angenehmer für das Auge wirkt.

Auch ist es möglich, Ihr Logo in anderen Farbkombinationen darstellen zu lassen. Hier sollten Sie aber explit zeigen, welche Farben erlaubt sind und welche nicht. Auch größentechnisch können Sie eine Mindestgröße festsetzen. So bleibt Ihr Logo oder Ihr Slogan garantiert noch erkennbar.

Damit Ihre Angestellten und Partner ja nichts falsch machen, können Sie auch einfach mit einschließen, was man nicht machen soll.

Guidelines zur Bild- und Datenvisualisation

Am Besten schließen Sie Ihren Brandguide auch einen Guide zu Bild und Datenvisualisierung mit ein. So gehen Sie auf Nummer sicher, dass, wenn Sie beispielsweise Custom Designs auf Ihrer Website oder Ihrer Kampagne verwenden, diese auch dem Markenimage entsprechen. Wie Sie die Guidelines aber anlegen, ist ganz Ihnen überlassen. Die Guidelines dienen im Endeffekt nur dazu externen und internen Designern eine Richtlinie für Ihre Designs zu geben.

water falling from clear glass ball

Auch bei Bildern können Sie einige Richtlinien spezifizieren. So legt die Universität Berkeley beispielsweise fest, dass Photos nur aus einer bestimmten Perspektive und einem bestimmten Winkel gemacht werden sollen. Und Sie müssen in einer der drei Kategorien passen: On Topic, Geschichtlich und Kulturbezogen.

Auch die Visualisation von Daten können Sie in dem Styleguide vorgeben, wie zum Beispiel Shopify es macht. So können Sie beispielsweise bei Diagrammen festlegen, dass diese nur höchstens vier Balken haben sollen, um nicht überfüllt zu sein. Oder auch den Abstand von einzelnen Beschriftungen von Diagrammen. So stellen Sie sicher, dass das Diagramm nicht überfüllt wirkt.

Finden Sie Ihre Brand Voice

black flat screen tv turned on at the living room

Finden Sie einen Weg die Erwartungen Ihrer Kunden und Ihre Firmenmission zusammenzuführen. Ihre Brandvoice sollte sich durch Ihre komplette Marke durchziehen. Dabei sollten Sie überall die selbe Sprache, Zeichensetzung und diesselben Wörter verwenden.

Das Unternehmen Spotify macht das ganz gut. Diese spezifizieren aufs kleinste Detail, welche Sprache Designer benutzen sollen. So wird gewährleistet, dass das Brandimage einheitlich bleibt. Spotify hat dabei sogar Do’s und Don’t eingeschlossen. So wissen Designer immer, welche Formulierungen sie hernehmen können oder welche eben nicht.

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